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8. März 2022

Wie gestalte ich meine eigenen Etiketten?

Tipps & Tricks

Sie spielen mit dem Gedanken Ihre eigenen Etiketten zu designen? Dann sind Sie hier genau richtig. Überlegen Sie sich, welche Zielgruppe Sie erreichen wollen und was zur jeweiligen Produktegruppe passt. Formate, Farben, Schriftarten und Proportionen haben einen grossen Einfluss auf das Unterbewusstsein und sind ein wichtiger Bestandteil bei der Gestaltung. Wenn Sie dazu noch die richtige Etikettensoftware haben, kreieren Sie mühelos bemerkenswerte Etiketten.

Beachten Sie einfach folgende Tipps, dann wird Ihr Produkt garantiert zum Hingucker!

Die richtige Grösse und Form

Als erstes sollten Sie die Grösse Ihres Etiketts bestimmen. Achten Sie dabei auf zwei Dinge: Wie gross ist das zu beschriftende Produkt? Und welche Informationen müssen darauf Platz finden? Das gibt bereits einen ersten Anhaltspunkt über das richtige Etikettenformat. Alle Informationen sollten gut leserlich sein. Vorzugsweise sollten nur Schriftgrössen über 6 Punkt verwendet werden. Für umfangreichere Produkte kann auch ruhig ein grösseres Etikett genutzt werden. Es sollte aber nicht das komplette Produkt verdecken, denn es ist wichtig zu sehen, was in der Verpackung steckt.

Noch mehr Aufmerksamkeit erzielen Sie durch spezielle Formen , die machen jedes Produkt zum Blickfang. Platzieren Sie Ihre Etiketten mit Bedacht. Eine gute Aufteilung zwischen Etikett und Produkt, sowie genug Abstand zum Rand ist entscheidend für den Gesamteindruck.

Die passende Schrift

Wählen Sie nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten für Ihr Design und setzen Sie unterschiedliche Grössen eher sparsam ein. Es braucht eine gewisse «Hierarchie» unter den Schriften. Beachten Sie, dass die Abstufungen genug weit auseinander liegen. Der Titel darf ruhig doppelt so gross sein als der Standardtext. Das gibt Ihrem Layout die nötige Dynamik. Herkömmlicher Text wird in der Regel auf 8 bis 11 Punkt gesetzt, sodass der Titel zwischen 16 und 22 Punkt liegt. Überlegen Sie sich was dem Betrachter ins Auge stechen soll und heben Sie dieses Wort/diesen Satz hervor, indem Sie es gross genug gestalten. Mit der Schrifthierarchie führen Sie den Leser so durch das Design.

Vorzugsweise wählen Sie eine Schriftfamilie, die zu Ihrem Thema passt. Denn auch Schriften haben eine grosse Wirkung. Egal ob Sie sich für eine seriöse, kräftige oder ausgefallene Schrift entscheiden, achten Sie darauf, dass sie gut lesbar ist und nicht zu verspielt. Zu spezielle Schriften sollten nur sparsam eingesetzt werden, da sie den Lesefluss stören. Vermeiden Sie zudem viele «Highlights». Denn wenn jedes dritte Wort fettkursiv oder farbig ist, kommt viel Unruhe rein und das Design wirkt schnell unprofessionell.

Farbe erzeugt Aufmerksamkeit

Es ist schon lange bekannt, dass farbige Designs mehr Aufmerksamkeit erhalten als schwarz/weisse. Sie wecken schneller unser Interesse und beeinflussen sogar unsere Gefühle.

Schliesslich sind Emotionen ein wichtiger Faktor für den Verkaufserfolg. Wählen Sie deshalb Farbe immer mit Bedacht und passend zum Thema. Jede Farbe hat nämlich eine ganz eigene Bedeutung und Wirkung. Nehmen wir an, Sie möchten ein Etikett für ein warmes Getränk gestalten. Dann verwenden Sie dafür lieber warme Töne, wie rot, orange oder gelb, die mit Wärme assoziiert werden und so Ihr Produkt zusätzlich unterstreichen. Benötigen Sie hingegen kalte Farben, beispielsweise für ein technisches Layout, können Sie grün, blau und violett einsetzen.

Profitipp für die extra Portion Harmonie: Beschränken Sie sich wie schon bei der Schrift auf maximal 3 Farben, ausser Ihr Thema hat etwas mit Regenbogen, Süssigkeiten oder Einhörnern zu tun. Dann können Sie ungeniert Ihre ganze Farbpalette verpulvern !

  • Rot: verkörpert Energie und Leidenschaft (Fitness, Transport)
  • Gelb: verbreitet Energie und Freude (Elektrik, Verein)
  • Grün: steht für Gelassenheit und Harmonie (Natur, Gesundheit)
  • Blau: signalisiert Zuverlässigkeit und Seriosität (Technik, Finanzen)
  • Braun: repräsentiert Männlichkeit und Bodenhaftung (Baumarkt, Autogarage)

Weissraum und Proportionen

Zum Schluss widmen wir uns dem Weissraum und den Proportionen. Doch was versteht man überhaupt darunter?

Mit Weissraum ist die Fläche gemeint, die unbedruckt ist. Also der leere Raum rundherum und dazwischen. Dieser muss natürlich nicht zwangsläufig weiss sein, sondern kann auch eine andere Farbe haben, je nachdem was Sie als Hintergrund auswählen.

Unter Proportionen versteht man sowohl das Verhältnis zwischen den einzelnen Elementen als auch die Aufteilung des Gestaltungsrasters. Eine harmonische Aufteilung für das Raster ist die 1/3 zu 2/3 Regel. Teilen Sie Ihr Etikett in diesem Verhältnis auf und setzen Sie die Elemente entsprechend ein.

Balancieren Sie alles so aus, dass keine der beiden Seiten schwerer wirkt als die andere. Denken Sie daran, dass ihre Elemente Gruppen bilden sollten. Für ein besonders ausgeglichenes Design wählen Sie immer eine ungerade Komposition. ③ ⑤ ⑦

Eine etwas einfachere Methode ist die symmetrische Ausrichtung. D.h. Sie richten Ihren Text, Bilder etc. einfach mittig aus. Und schon sieht alles sehr ästhetisch aus.

Wichtig ist auch, auf was Sie den Fokus setzen möchten. Wohin soll der Betrachter als erstes schauen? Dieses Element muss dann in den Vordergrund gesetzt werden und die die anderen Bestandteile entsprechend im Verhältnis skaliert. Der Weissraum bietet dem Auge die Möglichkeit sich auszuruhen und den Blick in eine Richtung zu lenken. Viele haben Angst vor den «leeren» Stellen und versuchen das komplette Etikett zu füllen. Dabei können grosszügige Weissräume die Gestaltung auflockern und Platz zum Atmen geben. Lassen Sie deshalb zumindest auf allen Seiten viel Weissraum.

Gestalten Sie immer nach der Maxime: Weniger ist mehr!

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Etikettensoftware

Für die Gestaltung und Verwaltung von individuellen Etiketten empfehlen wir Ihnen eine professionelle Etikettensoftware. Je nach Firmengrösse und Etikettier Anforderungen stehen Ihnen unterschiedliche Versionen zur Verfügung.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen die richtige Software für Ihre Bedürfnisse zu finden.

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